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Lerncoaching

«Ich lerne so viel und habe trotzdem schlechte Schulnoten!»

• Brauchst du lange bis du deine Hausaufgaben gemacht hast?
• Lernst du oft erst im letzten Moment auf eine Prüfung?
• Fällt es dir schwer, dich beim Lernen zu konzentrieren?
• Hast du oft Streit mit deinen Eltern wegen der Schule?
• Findest du es auch so schwierig, mit Lernen anzufangen?
• Bist du vor Prüfungen nervös und denkst dir: Wie soll ich das nur alles lernen?

Die Kinder und Jugendlichen, die zu mir ins Lerncoaching kommen, haben etwas gemeinsam:
Sie haben grosse Lernschwierigkeiten und oft auch ein Schulproblem!

Und sie alle spüren deutlich: «Ich kann das nicht! Ich kann noch so viel lernen und bin trotzdem schlecht in der Schule!»

Dabei spielt es keine Rolle, ob sie vor allem fachliche Schulschwierigkeiten haben oder unter einer Lernstörung wie ADHS leiden.

Gemeinsam schauen wir uns im Lerncoaching an, wie du lernst, was dir bereits gut gelingt, wo du noch Lücken hast oder welche zusätzlichen Lernstrategien dich beim Lernen unterstützen könnten. Wir probieren gemeinsam verschiedene Möglichkeiten aus, die mehr Zuversicht ins Lernen bringen.

Im Lerncoaching bestärke ich die Kinder und Jugendlichen, eigene Fähigkeiten und Talente zu entdecken, lösungsorientiert an ihren Schwächen zu arbeiten, Vertrauen in die eigene Leistungsbereitschaft zu entwickeln und an sich zu glauben. Denn nur so kann gutes Lernen für Schülerinnen und Schüler mit grossen Lernschwierigkeiten auch langfristig gelingen!

AD(H)S – Lerncoaching

Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsstörungen

Kinder und Jugendliche, die…
…nicht still sitzen können
…lieber aus dem Fenster schauen als konzentriert zu arbeiten
…eine ausgeprägte Phantasie haben
…rasch ausflippen, wenn sie sich überfordert fühlen
…im Unterricht reinplaudern, bevor sie an der Reihe sind
…einen hohen Gerechtigkeitssinn haben
…widersprechen und sich nicht an Klassenregeln halten
…sich oft nicht längere Zeit aufs Lernen konzentrieren können

…haben oft schon sehr früh Probleme – in der Schule, beim Lernen und mit ihren Klassenkameraden.

Zunehmende Konflikte in der Schule


Oft entstehen Probleme zuerst in der Schule, da Unterricht meist darauf ausgerichtet ist, lange stillsitzen und aufmerksam zuhören zu können. Auch Gruppenarbeiten, offene Lernformen und Wochenhausaufgaben sind eine immense Herausforderung für Schülerinnen und Schüler mit Aufmerksamkeitsstörungen.
 
Da Kinder und Jugendliche mit AD(H)S die Welt um sich herum anders wahrnehmen, sensibel auf allerlei Reize reagieren und sich oft anders verhalten, als ihre Mitlernenden dies tun, sind sie rasch in Wortgefechte und Konflikte involviert. Dadurch spüren sie schon sehr früh in ihrer Schullaufbahn: «Ich bin anders als die Anderen! Ich bin nicht gut so, wie ich bin. Ich gehöre nicht dazu!» Oft fühlen sie sich nicht verstanden, unfair behandelt und sind zutiefst verunsichert. Einige ziehen sich immer mehr zurück, um nicht negativ aufzufallen. Andere sind total blockiert beim Lernen und denken sich: «Das schaffe ich sowieso nicht! Ich kann mich noch so sehr anstrengen, es bringt sowieso nichts!»
 
Viele von ihnen verlieren auf diese Weise schon früh das Vertrauen in sich und einen guten Weg mit der Schule. Nicht selten sind Schulunlust, heftige Wutausbrüche und sogar eine totale Schulverweigerung die Folge.

ADHS/ ADS als grosse Belastung für die ganze Familie


Die angespannte Schulsituation überträgt sich oft auf die ganze Familie. Das Lernen und Erledigen der Hausaufgaben führt vermehrt zu Streit und belastet die Beziehung zwischen den Eltern und dem betroffenem Kind stark.

Eltern spüren den grossen Leidensdruck ihres Kindes schon früh und entwickeln zunehmend ungute Gefühle gegenüber der Schule und dem Lernen. Sie versuchen alles, um den besonderen Bedürfnissen ihres Kindes gerecht zu werden. Und dennoch werden sie immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert, dass sie ihr Kind doch einfach «besser» erziehen sollten, konsequenter sein und ihm zu Hause mehr Struktur geben müssten.

Diese Eltern wünschen sich nichts sehnlicher, als dass ihr Kind einen «normalen» Weg gehen kann, dass es anerkannt wird und auch dazugehört. Gleichzeitig sind sie verzweifelt, fühlen sich hilflos und sorgen sich um die Zukunft ihres Kindes. Ihnen fehlt oft eine kompetente Ansprechperson, die sie berät, wie sie mit den vorhandenen Schwierigkeiten umgehen sollen.

Für den Umgang mit AD(H)S gibt es verschiedene Lösungsansätze. Kinder und Jugendliche mit AD(H)S erhalten Unterstützung in einer Psychotherapie, in einem Lerncoaching oder in einem Sozialkompetenztraining. Meist wird eine Kombination verschiedener Massnahmen empfohlen.

AD(H)S-Lerncoaching ist individuell und lösungsorientiert


Ein Lerncoaching begleitet Kinder und Jugendliche mit AD(H)S auf schulischer Ebene. Es zielt auf eine Verbesserung der schulischen Situation des betroffenen Kindes ab.

Bei «Mach dich GROSS!» arbeite ich mit den Kindern und Jugendlichen in einem 1:1-Setting. Wertschätzung, gegenseitiges Vertrauen und positive Bestärkung sind ein wichtiger Teil meines AD(H)S-Lerncoachings. Wir arbeiten immer individuell, stärken- und lösungsorientiert an den Kompetenzen des einzelnen Kindes.

Gemeinsam lernen wir die schulischen Schwierigkeiten und Schwächen des Kindes kennen und entdecken, wie wir lösungsorientiert an diesen arbeiten können. Das Kind lernt mit gezielten Übungen strukturiert zu arbeiten. Zudem üben wir gemeinsam, konstruktiv mit Fehlern umzugehen, die Impulskontrolle zu verbessern, die eigene Anstrengungsbereitschaft zu erhöhen und sich Stück für Stück auf anspruchsvollere Lernsituationen einzulassen. Aus «Ich kann das einfach nicht!» wird im gemeinsamen Lerncoaching «Ich kann das noch nicht!»

Durch meine Arbeit entdecken die Kinder und Jugendlichen, dass sie durchaus konzentriert und strukturiert lernen können und auch sie Erfolgserlebnisse beim Lernen haben können – sofern die Förderung auf ihre besonderen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Recht auf Anerkennung, individuelle Förderung und Teilhabe
Kinder und Jugendliche mit AD(H)S haben ein Recht darauf, mit all ihren Stärken und Talenten gesehen zu werden – gerade weil sie anders sind und leider allzu oft auf ihre negativen Verhaltensweisen reduziert werden. Sie haben ein Recht auf eine stärken- und lösungsorientierte Förderung, die ganz persönlich auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Damit auch sie teilhaben können an Lernen und Schule und nicht ausgeschlossen werden aufgrund ihres Andersseins.

Im AD(H)S-Lerncoaching helfe ich Kindern und Jugendlichen, eigene Fähigkeiten und Stärken zu entdecken, Vertrauen in die eigene Leistungsbereitschaft zu entwickeln und an sich zu glauben. Denn nur so gelingt es Kindern und Jugendlichen mit AD(H)S langfristig, einen guten Weg mit Lernen und der Schule zu finden – trotz der vielen Herausforderungen, die dabei auftreten können.

Lerncoaching & Nachhilfe – Das sind die Unterschiede!

Lerncoaching

Ein Lerncoaching eignet sich für Kinder und Jugendliche, die grosse Lernschwierigkeiten – meistens in verschiedenen Schulfächern – und oft auch ein Schulproblem haben. Lerncoaching ist lernstoffunabhängig.

Lerncoaching hat einen ganzheitlichen Ansatz und ist weit mehr als blosse Schulstoffvermittlung und -wiederholung. Es geht um eine langfristige Hilfe zur Selbsthilfe: Ich begleite Schülerinnen und Schüler dabei, neugierig an ihrem Lernverhalten zu arbeiten und so Stück für Stück ihre Lernschwierigkeiten zu überwinden.

Im Lerncoaching bestärke ich die Kinder und Jugendlichen, eigene Fähigkeiten und Talente zu entdecken, lösungsorientiert an ihren Schwächen zu arbeiten, Vertrauen in die eigene Leistungsbereitschaft zu entwickeln und an sich zu glauben. Aus «Das kann ich nicht!» wird durch unsere gemeinsame Arbeit ein «Das kann ich NOCH nicht!».


Nachhilfe bei «mach dich GROSS»

Meine Nachhilfe eignet sich für Kinder und Jugendliche mit Wissenslücken und Verständnisschwierigkeiten in 1-2 Schulfächern.

Nachhilfe bei «mach dich GROSS» beinhaltet eine individuelle Lernbegleitung in 1-2 Schulfächern, die ganz persönlich auf das jeweilige Kind und seine schulischen Schwierigkeiten abgestimmt ist.

In der Nachhilfe helfe ich Schülerinnen und Schülern nicht nur bei ihren aktuellen Hausaufgaben und beim Lernen auf eine Prüfung. Gemeinsam erarbeiten wir mit zusätzlichen Übungen einen Lernstoff, den sie noch nicht verstehen. Zusammen entdecken wir auch neue Lernstrategien, die ihnen dabei helfen, zum Beispiel Fremdsprachenwörter schneller zu lernen oder ein kniffliges Mathethema zu verstehen.

Vorgehen für das Lerncoaching

Das sind die drei Phasen unserer Zusammenarbeit:

Phase 1: Kennenlernen, Anamnese der Lernsituation und Diagnostik
Um gemeinsam einen guten Weg mit Lernen und der Schule zu finden, stellen sich im Vorfeld eines Lerncoachings im Rahmen der «Anamnese» diverse Fragen:

  • Welche Interessen und Stärken hat das Kind? Was motiviert das Kind?
  • Wann macht dem Kind Lernen Freude?
  • Welcher Lerntyp ist das Kind?
  • Wie gestaltet sich die Lernsituation zu Hause (Hausaufgaben, Prüfungsvorbereitung)?
  • Was fällt dem Kind beim Lernen/ Hausaufgaben machen besonders schwer?
  • Welche wichtigen Voraussetzungen für das Lernen sind noch nicht nachhaltig entwickelt?
  • Welche Erlebnisse haben zu einer negativen Einstellung zum Lernen geführt?
  • Was verhindert «gutes Lernen» für das Kind?

Diese Fragen ermöglichen eine differenzierte Einschätzung des Lernverhaltens des betreffenden Kindes oder Jugendlichen sowie der aktuellen Problemfelder.

Im Anamnesegespräch bespreche ich mit den Eltern und – nach Möglichkeit – mit dem Kind/ Jugendlichen die aktuelle Lern- und Schulsituation, Herausforderungen und Wünsche fürs Lerncoaching. Auch machen wir gemeinsam einen Ausblick auf das weitere Vorgehen.

Förderdiagnostik: Anschliessend an das Anamnesegespräch ermittle ich mit förderdiagnostischen Verfahren die Lernvoraussetzungen und den aktuellen Lernstand des Kindes.

Auswertung der Testergebnisse: Danach werte ich die förderdiagnostischen Tests aus inkl. Analyse und Interpretation der Testergebnisse.

Phase 2: Gemeinsam Ziele und Schritte vereinbaren
Auf Grundlage des Anamnesegesprächs und der Testauswertung erstelle ich eine Förderplanung (Förderschwerpunkte, Förderziele und Fördermassnahmen).

Gemeinsam mit dem Kind/ Jugendlichen und seinen Eltern vereinbare ich individuelle Ziele für das Lerncoaching. Auch besprechen wir gemeinsam die Schritte und Fördermassnahmen, die hilfreich sind, um die vereinbarten Ziele zu erreichen.

Die Ziele eines Lerncoachings sind vielfältig. Beispiele für mögliche Ziele:
• Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit stärken
• Verbesserung der Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit
• Motivationsförderung
• Training der Selbstorganisation
• Arbeits- und Zeitplanung fördern
• Training der Impulskontrolle (Umgang mit schwierigen Situationen)
• Fähigkeiten und Stärken ausbauen
• Stärkung des Selbstvertrauens
• Neue Lerntechniken anwenden lernen
• Verantwortung übernehmen für den eigenen Lernprozess

Phase 3: Unser Lerncoaching beginnt.
Grundlage für das Lerncoaching sind Hausaufgaben, Prüfungsmaterial und Schulbücher des betreffenden Kindes oder Jugendlichen.

Für das Erreichen der individuell vereinbarten Lernziele der Kinder und Jugendlichen verwende ich bewährte Lernmaterialien aus der Schulpraxis, zum Beispiel:

• Clever lernen

• Erfolgreich lernen mit ADHS

• 29 Lernjobs – Tipps, Tricks und Übungen für das eigenständige Lernen

Diese Lernmaterialien kombiniere ich mit einem ganzheitlichen Lernansatz, der verschiedene Bewegungserlebnisse (z.B. bewegtes Lernen, Körperübungen) und spielerische Übungen zum aktuellen Lerngegenstand beinhaltet.

Wie kann ich dein Kind und dich unterstützen?

Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme!

© Martina Schönenberg | mach dich GROSS | 2025